Nach einer umfangreichen Trainingswoche in
Muottas Muragl (2450müM) mit
Sabine Spitz aus Deutschland startete Katrin Leumann etwas erschöpft zum Swisspower Cup in Savognin. Sie reiste bereits am Freitag an und konnte dabei bereits die neue Strecke ausprobieren. „Die Runde wurde attraktiver und technisch anspruchsvoller. Für die Abfahrt hat man speziell fürs Rennen einen schmalen Weg mit vielen Spitzkehren gebaut. Es macht Spass auf dieser Runde zu fahren“, meinte Leumann dazu. Bei der Streckenbesichtigung fiel schon etwas Regen und Leumann konnte sich daher ein Bild davon machen, wie es werden könnte, wenn es am Renntag auch regnet. Und so war es dann auch. Am Samstag fielen immer wieder Regentropfen vom Himmel. Zwar war es beim Start der Elite Frauen schon wieder am Abtrocknen und Leumann dachte schon mit den Schlammreifen falsch entschieden zu haben, doch schon bald zog ein Gewitter auf und das Rennen wurde zur Schlammschlacht.
„Ich konnte schon beim Start nicht mit dem Spitzentrio mithalten und landete auf dem 5. Zwischenrang. Dank der guten Bereifung und meinen technischen Fähigkeiten konnte ich Maroussia Rusca aber auf dem 4. Rang noch verdrängen, doch für einen Podestplatz fehlte mir heute den Saft in den Beinen“, kommentierte Leumann nach dem Rennen. Sie fuhr fast das ganze Rennen über ein einsames Rennen und hatte nach vorne wie nach hinten eine Lücke von mehr als einer Minute. Nach fast zwei Stunden kam sie fast unerkennbar, weil sie so schmutzig war, auf dem ungefährdeten 4. Rang ins Ziel. Das Rennen wurde von der Italienerin Eva Lechner gewonnen vor Petra Henzi und Nathalie Schneitter.
Am Sonntag den 22. Juli startet Leumann an der
SM in Seon und wird sich bis dann sicher gut erholen können und sich optimal vorbereiten um erneut eine Medaille zu holen.
Resultate