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Noch 6 Tage...
25. Januar 2012
Die Tage vergehen wie im Flug und die Zeit rennt uns davon. Darum sind wir nun daran unsere letzte Woche hier in Südafrika minuziös zu planen. Wir wollen die verbleibenden Tage noch möglichst optimal nützen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel "auf der Goat Farm frühstücken", "Sightseeing in Capetown", "die Runde 4 Passes" und "mit dem Rennvelo ums Kap der guten Hoffnung fahren".
Es wird uns bis zur Abreise sicher nicht langweilig und ich bin sicher, dass ich euch danach wunderschöne Eindrücke weitergeben kann. (Sobald die Internetverbindung etwas leistungsfähiger wird!)
Auf dem Bild seht ihr eine Bikeausfahrt in Jonkershoek, dem nahegelegenen Naturreserve.
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Südafrika
18. Januar 2012
In den letzten Tagen war es hier fast unterträglich...Wir kamen hier in Südafrika nicht nur beim Trainieren ins Schwitzen sondern auch beim Relaxen. Das Thermometer stieg nun einige Tage bis 40 Grad, da ist man um jeden Windhauch dankbar.
Vor einer Woche unternahmen Sarah und ich unsere erste Ausfahrt um Stellenbosch. Das Wetter zeigte sich damals gar nicht Südafrikanisch. Es war bewölkt und nur knapp über 20 Grad. Um sich anzuklimatisieren gerade ideal, doch dem lange Flug hinterliess auch in den Beinen ermüdende Spuren. Es lief zuerst überhaupt nicht, denoch quälten wir uns die Strassen entlang.
Am Sonntag wurden wir von einem fast einheimischen Kolleg eingeladen ca. eine Stunde von Stellenbosch biken zu gehen. Es war der erste heisse Tag und wir kamen genau in die Mittagssonne. Doch die abwechslungsreichen Trails machten die Hitze erträglich. Nach einer Abkühlung im Bach ging es dann auch etwas besser.
Wir entschieden uns die nächsten Tage auch auf dem Bike zu verbringen und so vertrieben wir uns die Zeit in Jonkershoek oder gingen mit Jenni von iRide Afrika nach Wellingten. An die drückende Hitzen gewöhnten wir uns schnell und so radelten wir auch in Wellingten bei windstillen Verhältnissen bei 40 Grad durch die Büsche! Schatten von grossen Bäumen gibt es hier leider keine!
Die nächsten Tage soll es dann wieder schön abkühlen und es sind nur noch 30 Grad zu erwarten...
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Telebasel-Beitrag von der SM
13. Januar 2012
Unter folgendem Link könnt ihr den Beitrag vom Telebasel zur Radquer SM anschauen!
http://www.telebasel.ch/de/tv-archiv/&id=360368815
Radquer SM in Beromünster vom 8. Januar 2012
8. Januar 2012
Erneut Vize-Schweizermeisterin im Radquer!
Katrin Leumann gewann an den Schweizermeisterschaften im Radquer wie die letzten 4 Jahren die Silbermedaille. Eigentlich erwartete man ein spannendes Rennen zwischen der Schweizermeisterin Jasmin Achermann und Katrin Leumann, war doch noch vor 6 Tagen beim Rennen in Bussnang der Abstand nur 7 Sekunden zwischen den zwei Fahrerinnen.
Katrin Leumann fand nach dem Start jedoch nicht sogleich den hohen Rhythmus und konnte dem Tempodiktat von Achermann nicht folgen. Leumann fiel zwischenzeitlich auf den 4. Rang zurück währenddem Jasmin Achermann vorne alleine wegfuhr. "Ich konnte heute nicht so schnell Dampf machen und kam erst nach der ersten Runde so richtig in Fahrt. Da war es leider schon etwas spät, um im Kampf um den Sieg noch ein Wörtchen mitreden zu wollen", meinte Leumann.
Achermann fuhr ein sehr starkes Rennen und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Katrin Leumann konnte in der Verfolgergruppe das Tempo bestimmen und nach 3 Runden fuhr sie alleine an zweiter Stelle. Das nasskalte Wetter und der tiefe Boden kamen Leumann nicht entgegen. Sie fährt lieber mit kleinen Gängen und einer hohen Trittfrequenz, der klebrige Schlammboden verlangt jedoch ein kraftvolleren Einsatz. Trotzdem konnte sich Leumann den zweiten Rang deutlich vor Lise-Marie Henzelin sichern.
"Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden. Mehr lag heute bei diesem Wetter und den Gegebenheiten nicht drin."
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Radquer in Bussnang vom 2. Januar 2012
3. Januar 2012
Das Rennen in Bussnang am Berchtholdstag gehört schon fast der Tradition an. Beim abschliessenden Training, ein Tag vor dem Rennen, fühlte ich mich nicht wirklich gut. Die Beine wollten nicht ganz so leicht drehen wie ich mir das vorgestellt habe. Das 2 ständige Langlauftraining hinterliess ein wenig seine Spuren :-)
Die Strecke in Bussnang war wie in den letzten Jahren. Nach dem schleichenden Aufstieg auf Teer in Richtung Ziel kam man um zwei Ecken auf Kiesweg bevor es die steile Wiesenabfahrt hinunter ging. Die sehr steile Abfahrt war auch in diesem Jahr durch den aufgeweichten Boden sehr knifflig. Den Aufstieg musste man dann zu Fuss bewältigen und dass man den Abhang überhaupt hoch kam, wurden noch ein paar Stufen eingebaut. Nach dem kräfteraubenden Aufstieg kam man über Wiese und Kiesweg flach zum Stadler Rail Aufstieg. Danach folgte eine Wiesenpassage am zweiten Wechselposten vorbei und man kam wieder auf die Teerstrasse hinauf zum Ziel.
Ich versuchte schon beim Start die Führung zu übernehmen, was mir auch gelang. Das hohe Tempo in der ersten Runde trennte bereits früh die Spreu vom Weizen und wir waren nur noch ein Duo an der Spitze. Jasmin Achermann und ich führten das Feld an. Dahinter kämpfte die Französin Morel um den Anschluss, manchmal fuhr sie heran, verlor den Kontakt dann aber schnell wieder. Ab der dritten Runde setzten wir uns aber definitiv ab. Jasmin Achermann konnte sich einen kleinen Vorsprung von 5 bis 15 Sekunden herausfahren. Leider konnte ich die Lücke nie ganz schliessen und fuhr mit praktisch den selben Rundenzeiten hinterher. In der letzten Abfahrt unterlief mir dann noch ein kleines Malheur. Ich rutschte mit dem Hinterrad weg und beim Ausgleichen schlug ich mir das Knie am Vorbau an. Schmerzhaft wars aber es ging im Schlussgefecht schnell vergessen. Aber der Abstand zu Achermann wurde dadurch natürlich auch nicht kleiner. Bis ins Ziel fehlten dann nur 7 Sekunden.
Vor wenigen Wochen habe ich noch über 2 Minuten auf Jasmin Achermann, die eine sehr gute Weltcupsaison fährt, verloren, nun sind es nur noch wenige Sekunden.
Die Hauptprobe für die SM am Sonntag in Beromünster ist also geglückt und es liegt ein spannendes Rennen vor uns!
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Adieu Bellwald...
3. Januar 2012
Die weiteren Tage in den Skiferien in Bellwald waren dann noch von viel Schnee gekennzeichnet. Am Freitag wollte ich einen ganzen Tag auf den Langlaufskis im Goms verbringen, doch durch den Schneefall in der Nacht musste ich zuerst auf das Snowboard! Es war super schön, wieder einmal durch den Neuschnee zu surfen...und da es windete und der Sessellift vom Dorf ins Skigebiet geschlossen wurde, waren wir nur ca. 30 Personen im ganzen Gebiet! Das gab mehrere Tiefschneeabfahrten ohne dass bereits alles verfahren war! Am Nachmittag lagen dann noch 2 Stunden auf den schmalen Latten drin. Wir wurden zwar mit der Runde bis zum Eindunkeln nicht fertig, aber wir blieben auch im Dunkeln standhaft...
Auf den 31. Dezember fiel dann erneut eine Menge Schnee! Vor der Abfahrt nach Jona, mussten wir das Auto erstmal ausbuddeln. Zum Glück habe ich so ein grosses Auto, es war das einzige, welches man noch erkannte! In weiser Vorausahnung hatten wir nach dem Langlaufen, den Parkplatz noch ausgeschaufelt und die Schneeketten auf den Rädern gelassen...dies kam uns dann zu Gute!
Es herrschte von Bellwald bis nach Brig ein Schneekettenobligatorium! Die Furkaverladestation war wegen Lawinengefahr und Sturm geschlossen, ebenfalls geschlossen wurde der Verlad am Lötschberg und so blieb mir nichts anderes überig als über Vevey-Bern-Zürich zu fahren. 5.5Stunden dauerte die Fahrt vom verschneiten Märchendorf in das verregnete Gebiet..Rüber gerutscht ins 2012 sind wir aber auch im Regen sehr gut...
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Radquer in Dagmersellen vom 26. Dezember 2011
1. Janauar 2012
Der Bericht kommt mit etwas Verspätung...dafür kann ich euch nun alles Gute für das neue Jahr wünschen!!!
Bereits im Trainingslager auf Gran Canaria fühlte ich mich sehr gut. Ich wusste nur nicht, ob das gute Gefühl auch gegen andere Fahrerinnen ankommt...
In Dagmersellen startete ich nach einer längeren Pause wieder an einem Radquerrennen, welches bereits Tradition hat. Die Strecke gefällt mir sehr gut, da sie für ein Querrennen einen aussergewöhnlich langen Anstieg hatte. Bereits in der ersten Runde konnte ich mich mit Henzelin absetzen und eine kleine Lücke auf das Feld hinausfahren. Ich fühlte mich sehr gut, am Anstieg hatte ich viel Zug und konnte das Tempo bestimmen. In der Fläche fuhr dann Henzelin immer wieder zu mir auf, was mich die Taktik aufstellen liess, in der zweitletzten Runde am Aufstieg zu attackieren. So weit kam es jedoch nicht. In der dritten Runde stolperte Henzelin über die Hürden. Ich packte die Gunst der Stunde und fuhr ihr davon. Die weiteren drei Runden liess ich nichts mehr anbrennen und fuhr mit gut 20 Sekunden Vorsprung als Siegerin über die Ziellinie. Zweite wurde die Französin Morel, welche Henzelin noch überspringen konnte.
Eine schönere Rückkehr in die Querrennen hätte ich mir nicht vorstellen können und auch die neuen AX lightness Laufräder hatten eine erfolgreiche Premiere!
Morgen geht es mit dem Radquerrennen in Bussnang weiter!
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Im Schnee
28. Dezember 2011
Nach dem Rennen in Dagmersellen ging es direkt weiter in die Berge. Es stehen ein paar Tage auf der Skipiste mit der Familie an. Wir sind in Bellwald im Hotel Zur alten Gasse untergebracht und lassen uns jeden Abend von Herr Lager, einem Koch mit 14 Gault&Millau Punkte, verwöhnen. Das Essen ist genau so super wie das Wetter, welches wir in den letzten Tagen hatten und die Schneeverhältnisse. Mein Ruhetag nach dem Rennen beinhaltete einen ganzen Tag auf den Alpin Skis...Heute standen Markus und ich dann nur am Morgen auf den Latten und danach waren wir noch auf dem Quervelo. Dies war etwas ungewohnt für das Dörfchen Bellwald und wir wurden von allen Seiten komisch angeschaut. Das Training war trotzdem gut und hat auf dem Schnee auch noch Spass gemacht!
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Schön wars...
21. Dezember 2011
Ein perfektes Trainingslager neigt sich dem Ende entgegen. Die Bikes sind bereits in den Koffern verpackt und auch die Reisetasche kommt ihrem maximalen Gewicht schon beängstigend nahe.
Ich durfte hier zwei wunderbare Wochen verbringen. Wir hatten eine geniale Zeit und konnten sehr gut trainieren. Das Wetter war geradezu perfekt, wir mussten nur unsere Königsetappe etwas abändern. Gerne wären wir durch das Tal des Todes gefahren, doch auf dem Saftpass mussten wir einsehen, dass es kaum Sinn machen würde uns in die Regenwolken und den tosenden Wind zu stürzen. So drehten wir vor der Abfahrt nach San Nicolas und nahmen auf dem Rückweg den Aufstieg nach Soria als Erweiterung dazu. So wurde es dann auch eine würdige Königsetappe und das Wetter auf dieser Seite blieb sonnig und warm.
Auf der gestrigen Abschlusstour merkte ich dann, dass es nun endgültig Zeit für eine kleine Pause ist. Die Beine drehen nicht mehr so fleissig, es schmerzt alles ein wenig und die Euphorie vom Anfang ist auch etwas verflogen. Obwohl wir das letzte Training nochmals richtig geniessen wollten, war es ab und zu schon einfach einen Krampf! Mit 5 Stunden wurde es dann auch genug lange und wir freuten uns mit dem Rückenwind nur noch auf die Pizza beim Italiener in Maspalomas. Auch wenn wir dafür nochmals fast 40 Minuten länger unterwegs waren! Es lohnte sich...und so kam auch Sarah zu ihrem letzten guten Kaffee auf der Insel!
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Die Geschichte vom Tannenzapfenweihnachtsbaum
16. Dezember 2011
Es geschah auf der Tour zum höchsten Punkt auf der Insel, zum Pico de las Nieves. Sarah fand auf der Strasse einen riesigen, schönen Tannenzapfen. Logisch, der musste irgendwie mit zurück ins Hotel. Zum Schluss musste ich auch nach als Lastesel herhalten. Ich versorgte den Zapfen unter meinem Trikot, zuerst als dicker Bauch, doch dies gefiel mir nicht. So schob ich den Tannenzapfen etwas nach oben und erhielt eine pompöse Oberweite. Naja, mir ist lieber weder noch und ich war froh, als ich den Tannenzapfen, der als Weihnachtsbaum dienen soll, wieder an Sarah abgeben konnte.
Das schöne Exemplar von Tannenzapfenweihnachtsbaum hat einen Platz auf dem Nachttischlein von Sarah ergattern können. Doch beim Lichterlöschen passierte es. Der Tannenzapfenweihnachtsbaum fiel durch eine ungeschickte Handbewegung von Sarah zu Boden und siehe da...
Der Tannenzapfenweihnachtsbaum diente mindestens 10 schwarzen, grusligen Käfern ein zu Hause. Der luxuriöse Platz neben dem Bett war nun leider passé, der Tannenzapfenweihnachtsbaum wurde ausgemustert und muss nun mit dem Tisch auf dem Balkon Vorliebe nehmen. Die schwarzen, grusligen Käfer fielen einem klopfenden Flip Flop zum Opfer!
Und falls sie entkommen sind, dann leben sie heute noch!
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Gran Canaria
13. Dezember 2011
Seit einigen Tagen bin ich nun mit Sarah auf der schönen Insel. Wir sind nicht nur im selben Hotel wie vor einem Jahr, nein, wir bekamen sogar das selbe Zimmer zugeteilt!
Wir fühlen uns hier pudelwohl. Das Trainieren mit kurzen Hosen und kurzem Trikot fällt einem schon beim Anziehen viel einfacher. Die Sonne und Wärme gibt so viel Energie frei, dass man auch auf dem Velo die Strapazen etwas weniger spürt und das grosse Buffet am Abend lässt dann alles unangenehme vergessen.
Zudem geniesse ich hier die Ruhe und Zeit neben dem Training. Die Erholung brauche ich nach den langen Einheiten auf dem Rad auch, denn der Einstieg ist immer wieder heftig für den Körper. Die ersten längeren Trainings brauchen mich zu Beginn fast mehr als ein Weltcuprennen während der Saison!
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Ab in die Wärme...
7. Dezember 2011
Der "Santiglaus" ist zwar vorbei gekommen, hat mich aber nicht mitgenommen und auch nur zu den Kindern etwas gesagt. Sieht aus, als wäre er ganz zufrieden mit mir!
Die Kinder werde ich die nächsten Wochen im Stich lassen. Ich verabschiede mich vom Kindergarten für zwei Trainingslager. Zuerst zwei Wochen auf Gran Canaria und im Januar dann geht's nach Südafrika. Ich freue mich auf eine intensive Trainingszeit und gleichzeitig schaue ich voraus auf anfangs Februar, wenn ich wieder im Kindergarten auftauche!
Vor dem Abflug morgen geht es nun aber noch ans Champions League Spiel Basel gegen ManU! Spektakel ist schon mal programmiert, ich bin gespannt!
Ein paar Eindrücke der letzten Tage und Wochen!
25. November 2011
Die Adventszeit beginnt in wenigen Tagen und dies heisst sogleich, dass das planmässige Training wieder beginnt. Das erste Trainingslager in Gran Canaria steht schon vor der Türe und die Saisonziele sind gemacht. Da stehen die Olympischen Spiele ganz oben auf der Wunschliste...
Mit der Desensibilisierung läuft alles rund und ich ertrage es schon besser als zu Beginn und auch bei meinen Rücken-Becken-Hüftproblemen haben wir einen neuen Ansatz und hoffen so, schnell möglichst wieder eine normale Kraftübertragung hinzubekommen. Ich bin guter Dinge, dass alles gut kommt!
Feuerlauf...!!!
21. November 2011
An diesem Wochenende stand ein Nationalkaderzusammenzug auf dem Programm. Da ich am Sonntag in Bützberg am Radquer gestartet bin, nahm ich nur am Samstag teil.
Nach einem Nachmittag auf dem Bike mit dem Schwerpunkt Technik, erwartet uns am Abend ein spannendes Projekt; Feuerlauf!
Mit lustigen, kuriosen und intimen Übungen wurden wir langsam auf das grosse Ereignis vorbereitet. Die erste Hürde war über Glasscherben zu laufen. Klingt spektakulärer, als es dann wirklich ist. Die nächste Tat erinnerte an eine Kampfsportart. Es ging darum ein Holzbrett mit der Faust zu zerschlagen. Mit viel Überzeugung und der Stärke zu Wissen, dass man es kann, war es dann erstaunlich einfach...
Das grosse Zittern ging los, denn nun soll aus dem Feuer, welches wir gemacht haben, heisse Glut geworden sein! Beim verteilen der Glut zu einem schönen Teppich spürte man die unglaubliche Hitze. Es brannte mir fast die Härchen im Gesicht ab! Und auf einmal kam die Sicherheit und die Gewissheit, dass man es trotzdem schaffen kann!
Es war ein wirklich eindrückliches Erlebnis!
Herzlichen Dank an alle, die sich dafür eingesetzt haben, dass wir dies Erleben durften!
Radquer Steinmaur und Hittnau
6. November 2010
Letzte Woche startete ich mit dem Rennen in Steinmaur in die neue Radquersaison. Mit dem momentanen Trainings- und Formstand durfte ich nicht zu viel erwarten und trotzdem packte es mich bereits wieder Rennen zu fahren. Mit dem 8. Schlussrang war ich fürs Erste zufrieden, doch etwas schneller sollte es dann mit der Zeit schon noch gehen.
Heute fuhr ich in Hittnau, wo mich ein etwas schwächeres Teilnehmerfeld als noch in Steinmaur erwartete. Die richtig schnellen Fahrerinnen starteten an der EM in Italien. Dies kam mir etwas entgegen, denn mein Immunsystem ist momentan ziemlich angeschlagen. Neben einer Erkältung begann ich letzte Woche auch eine Therapie um meine Pollenallergie für den Frühling etwas abzuschwächen. Ich war dennoch zuversichtlich und voller Tatendrang. Ich fühlte mich im Rennen sehr gut, hatte nur etwas Mühe mit der Atmung. Dennoch, so wirklich schnell war ich nicht. Ich erreichte den undankbaren 4. Rang. Hätte nicht gedacht, dass mich dies so sehr schwächt. Trainingsmässig war es aber ein guter Tag und ich freue mich auch nächste Woche am Start in Frenkendorf zu stehen.
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Laktatstufentest
27. Oktober 2011
Den ersten Laktatstufentest der neuen Saison habe ich bereits hinter mir. Das heisst, dass in Kürze das geplante und gezielte Training wieder anläuft. Mit dem Test bin ich sehr zufrieden, nach 6 sportlosen Wochen habe ich eigentlich nicht eine so gute Leistung erwartet.
Seit einigen Tagen sitze ich wieder regelmässig auf dem Velo, noch aber ohne Trainingsplan sondern eher nach dem Lust und Laune-Prinzip.
Am Sonntag werde ich auch bereits wieder ins Renngeschehen eingreifen. Ich starte am Radquer in Steinmaur und freue mich sehr, nachdem ich die letzten Jahre das Rennen auslassen musste, wieder zurück zu kommen. Dort holte ich ja schliesslich meinen ersten Radquer-Schweizermeister-Titel! Ganz so erfolgreich werde ich wohl am kommenden Wochenende noch nicht abschliessen...
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Herbstferien
17. Oktober 2011
Zuerst genoss ich eine ganze Woche auf dem Liegestuhl. Ich machte seit 2004 endlich wieder einmal Ferien, wie sich dies ein normaler Bürger vorstellt. Ich flog in den Süden und liess in Ägypten den Sommer nochmals zurück kommen. Die Meerwassertemperatur lag bei über 25Grad und die Luft war gefüllt mit Hitze. Selbst am späten Abend brauchte man keinen Pullover. Ich liess meinen Körper richtig ruhen, gut, nach der ersten Schnorcheltour mit Flossen hatte ich doch noch ein wenig Muskelkater, aber das war dann auch die einzige Anstrengung im Tag!
Direkt nach der Ankunft zurück in der Schweiz ging es am nächsten Morgen wieder in Richtung Meer. Diesmal war der Freerider auf dem Dach mitdabei. Es standen 3 Tage Bikes vom Feinsten in Finale Ligure auf dem Programm! Ein etwas harter Einstieg, aber es war herrlich. Markus und ich verbrachten ein wundervolles verlängertes Wochenende. Von Finale fuhren wir wieder in den Norden, durch den Mont Blanc nach Chamonix. Dort trafen wir die Zweisimmner und wir machten uns auf die traditionelle Herbst-Shoppingrunde!
Nach einer weiteren Biketour in Zweisimmen legte ich zu Hause für eine Nacht einen Stopp ein. Ich durfte in den wenigen Stunden in Riehen meine neuen Ghost Radquer Räder in Empfang nehmen! Herzlichen Dank...
Eingeweiht wurden die Räder dann am Wochenende im Piemont. Neben ausgezeichnetem Gourmet Essen, rasten Markus und ich auch mit dem Quervelo kreuz und quer durch die Rebberge rund um Barolo! Weitere wunderschöne Tage gingen zu ende!!!
Und damit auch die Pause...ich beginne nun so langsam wieder mit dem geregelten Training und dem geregelten Alltag im Kindergarten!
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Pause
16. September 2011
Pause heisst auch Zeit für Anderes zu haben...und das geniesse ich.
Schon bald zwei Wochen halte ich es ganz ohne Sport aus. Für viele etwas überraschend, doch wenn man so intensiv am Sporttreiben ist, dann geht das ganz gut auch eine Zeitlang ohne. Ich geniesse es nach dem Kindergarten in den Tag hinein zu leben, ohne dass der erste Gedanke ans Trainieren geht! Ich habe Zeit unerwartet eine Stunde mit der Nachbarin zu plaudern, Zeit durch die Stadt zu schländern und Zeit den Musikstudenten beim Strassenmusizieren zu zuhören! Zeit zum Verweilen und Zeit bei Freunden vorbei zugehen. Alles Dinge, die während der Saison viel zu kurz kommen.
Ich bin es in vollen Zügen am Geniessen...freue mich aber auch bereits schon auf die erste Ausfahrt mit dem Radquervelo...doch dies muss noch ein wenig warten!!!
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