Trainingslager in Stellenbosch (SA)

31. Januar 2016

Seit über einer Woche weile ich nun ganz im Süden von Afrika. In der Nähe von Kapstadt wohne ich für drei Wochen in Stellenbosch, eine Studentenstadt, die auch bei Weinliebhabern und Sportlern bekannt ist.
Es ist nun tatsächlich schon zehn Jahre her, als ich das erste Mal das wunderschöne Gebiet rund um all die Weinreben entdecken durfte. Es hat sich Einiges getan, doch Vieles ist auch noch gleich, wie meine Freude hier trainieren zu können.
Dieses Jahr wohne ich in der Stellenbosch Sports Academy und treffe auf verschiedene Athleten, die ebenfalls hier unten ein Trainingslager absolvieren oder sogar fest ihre Base aufgebaut haben. Der Wohnkomplex ist sehr modern und beinhaltet neben einer Mensa auch ein eigenes Fitnessstudio mit Physiotherapie sowie ein grosser Pool, in den man nach dem Training bei über 30 Grad ohne zu zögern hineinspringt.
Nach ein paar Tagen Akklimatisation an die Hitze habe ich nun den ersten richtigen Trainingsblock hinter mir. Als Abschluss davon fuhr ich gestern noch das Marathon Rennen auf der Meerendal Weinfarm, welche ca. 40km von Stellenbosch entfernt ist.
Da die Vorbelastung zu gross war um konkurrenzfähig Rennen zu fahren war mein Ziel neue Trails und ein neues Bikegebiet kennenzulernen sowie ein gutes, langes Training zu absolvieren. Ich ging das Rennen verhalten an und wollte am ersten Aufstieg nicht schon zu hart forcieren. Ein fataler, taktischer Fehler wie sich herausstellte. Nach wahrscheinlich nicht mal 15 Minuten hatten wir den ersten „Berg“ hinter uns und danach war das Rennen bis zu Kilometer 35 mehrheitlich flach und ich alleine unterwegs! Obwohl ich die Spitzengruppe immer wieder vor mir sehen konnte, schaffte ich den Anschluss nicht mehr und als dann auch noch Wind aufkam verlor ich etwas die Moral. Und die Trails liessen leider auch auf sich warten.
Als dann die Trails endlich kamen, ca. 10km vor dem Ziel, war ich so kaputt, dass ich auch keine Trails mehr gebraucht hätte ☺
Auf den 70km musste ich mal wieder feststellen, dass Marathon schon nicht so mein Ding ist, trotzdem war es eine gute Erfahrung und vor allem ein gutes Training! Übrigens ich beendete das Rennen dann noch auf dem 7. Rang.
Nach dem heutigen Ruhetag steht dann auch schon die zweite Trainingswoche an. Nach einem kurzen Blick über das Programm muss ich sagen, dass mir sicher nicht langweilig wird...

Bericht im Vogel Gryff

31. Januar 2016

Wenn ihr mehr über meinen Weg zurück und über meine Ziele erfahren wollt…
Viel Spass beim Lesen!
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Keine Radquer SM für Leumann

9. Januar 2016

Katrin Leumann vom Goldwurst-Power / Sputnik Team muss schweren Herzens auf die Radquer SM von morgen Sonntag verzichten.
Beim Massensturz am Radquer in Pfaffnau zog sie sich am linken Daumen eine Bänder- und Kapselverletzung zu, die ihr immer noch zu schaffen macht. "Ich kann zwar trainieren, aber im Moment nur auf der Strasse. Die Schläge im Gelände sind noch so schmerzhaft, dass ich den Lenker nicht richtig halten kann und darum kann ich leider auch nicht an der SM starten", sagt Leumann zur Situation.
Die Erleichterung, dass kein Bruch vorhanden ist war gross, doch dass Leumann diese Verletzung auch noch einige Wochen spüren wird haben ihr die Ärzte zwar prognostiziert aber die Hoffnung blieb, dass es bis zur SM reichen könnte. Der heutige Test auf einer Rennstrecke zeigte jedoch, dass ein Start morgen keinen Sinn macht und das Risiko von einer Verschlimmerung viel zu gross ist.
Ihr Ausflug in die Radquerszene war mit zwei Rennen sehr kurz aber mit einem 5. Rang in Eschenbach und einem 3. Rang in Pfaffnau durchaus erfolgreich.
In weniger als 8 Wochen greift Leumann dann wieder in das Renngeschehen auf dem Mountainbike ein und lanciert damit die Saison 2016 so richtig.
© katrinleumann.ch, 2008-05-25 22:33
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